So reagieren Sie richtig bei einem Unfall – Tipps

59% der Autofahrer hatten schon mal einen Unfall – doch viele wissen nicht, wie man sich an der Unfallstelle korrekt verhält. Wenn sie Folgendes beachten, vermeiden Sie im Nachgang unnötigen Ärger:

1. Absicherung des Unfallorts
Schalten Sie zuallererst die Warnblinkanlage ein und ziehen Sie Ihre Warnweste an. Um andere Autofahrer zu informieren, sollten Sie das Warndreieck in etwa 100 Meter Entfernung aufstellen. Wenn nur minimale Schäden entstanden sind, muss der PKW so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone entfernt werden. Bei größeren Schäden dürfen die Unfallspuren solange nicht beseitigt werden, bis der Unfall dokumentiert wurde.

2. Erste Hilfe leisten und Rettungskräfte informieren
Versorgen Sie alle Verletzten soweit möglich und alarmieren Sie über Handy, Telefonzelle oder Notrufsäule die Rettungskräfte (Rufnummer 110 oder 112).

Bei geringfügigen Schäden sollte nur dann die Polizei informiert werden, wenn Unfallbeteiligte unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen oder die Schuldfrage ungeklärt ist. Wenn keine Unklarheiten bestehen und kein Personenschaden entstanden ist, muss die Polizei grundsätzlich nicht informiert werden.

4. Dokumentation wichtiger Daten
Um spätere Unklarheiten zu vermeiden sollten unbedingt Unfallort und Fahrzeuge dokumentiert werden:

  • Notieren Sie sich Kennzeichen, die Anschrift des Fahrzeughalters (ggf. Ausweispapiere des Unfallgegners zeigen lassen), Versicherer und die Vertragsnummer
  • Ort und Zeit des Unfalls festhalten
  • Fotos des Unfalls und der beteiligten Fahrzeuge machen
  • Namen und Anschriften aller Unfallzeugen notieren
  • Unfallbericht von allen Beteiligten unterschreiben lassen

5. Schaden beim Versicherer melden 
Wenn Sie in einen Unfall verwickelt sind sollte grundsätzlich die Versicherung darüber informiert werden. Sind Sie der Unfallverursacher, dann vermeiden Sie Schuldeingeständnisse am Unfallort – die Versicherung übernimmt das weitere Vorgehen. Aber auch wenn Sie nicht der Unfallverursacher sind sollte sowohl Ihre Versicherung als auch die des Verursachers informiert werden. Es werden dann automatisch die weiteren Schritte zur Regulierung des Schadens eingeleitet.

Eine gute Versicherung ist in solchen Fällen Gold wert. Das unabhängige Versicherungsmaklerunternehmen FVO Versicherungsmakler GmbH & Co. KG bietet neben dem Online-Vergleich auch kompetente Beratung in allen Versicherungsfragen. Das Unternehmen arbeitet mit allen führenden deutschen Versicherungsgesellschaften zusammen und Kunden erhalten durch speziell ausgehandelte Rahmenverträge Sonderkonditionen und erzielen somit optimale Lösungen aus Preis und Leistung.

 

LKWs: Einhaltung von Lenkzeiten und Ruhezeiten durch digitale Fahrtenschreiber

Wer als LKW-Fahrer auf Deutschlands Straßen unterwegs ist, hat einen anstrengenden Beruf. Denn der Transport von Waren bedeutet wesentlich mehr, als den ganzen Tag bequem hinter dem Lenkrad zu sitzen. Jede Sekunde wird hohe Konzentration verlangt. Das ist gerade nach Stunden eintöniger Fahrt über die Autobahn eine echte Herausforderung.
Um die Sicherheit von LKW-Fahrern zu erhöhen, schreibt der Gesetzgeber daher Fahrt- und Ruhezeiten für Fahrer von Fahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 t im gewerblichen Güter- oder Personenverkehr vor. In Deutschland gelten die Lenk- und Ruhezeiten bereits für Fahrzeuge ab 2,8 t (vgl. Fahrpersonalverordnung).

Lenk- und Ruhezeiten – Die wichtigsten Regeln:

  • Die Tageslenkzeit beträgt max. 9 Stunden, zweimal pro Woche darf sie auf 10 Stunden verlängert werden.
  • Ohne Fahrtunterbrechung darf die Lenkzeit 4,5 Stunden nicht überschreiten. Danach muss der Fahrer eine Pause von mindestens 45 Minuten einlegen.
  • Die Wochenlenkzeit beträgt max. 56 Stunden und max. 90 Stunden in 2 aufeinanderfolgenden Wochen.
  • Die regelmäßige tägliche Ruhezeit beträgt mindestens 11 Stunden.

Mit „intelligenten“ Fahrtenschreibern sollen die vorgeschriebenen Fahrt- und Ruhezeiten besser durchgesetzt werden. Im Mai 2013 hat der Ministerrat in Brüssel entschieden, die Regelungen zum digitalen Fahrtenschreiber zu ändern. Anfang 2014 wurden diese Neuerung vom Europäischen Parlament angenommen.

Neue Funktionen für Tachografen
Nach den neuen Regeln sollen neue Fahrzeuge über 2,8 Tonnen innerhalb von drei Jahren mit intelligenten Fahrtenschreibern ausgestattet werden. Nach 15 Jahren müssen alle gewerblich genutzten Fahrzeuge über die neuen Fahrtenschreiber verfügen und spätestens 2019 müssen alle neu installierten Tachografen über die in der Verordnung festgelegten Funktionen verfügen. Dazu gehört beispielsweise die Früherkennung von Manipulationen oder Missbrauch.

Die neuen Regeln helfen, Unfälle durch Übermüdung zu vermeiden. Aber natürlich kann auch gut ausgeschlafenen Fahrern etwas passieren. Hat man die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten eingehalten, werden eventuelle Schäden in der Regel von der LKW-Versicherung übernommen. Ein stimmiges Versicherungskonzept erhalten LKW-Fahrer von der FVO Versicherungsmakler GmbH & Co KG – erreichbar unter www.versicherung-lkw.de. Durch speziell ausgehandelte Rahmenverträge erhalten Kunden Sonderkonditionen und erzielen somit optimale Lösungen aus Preis und Leistung.