Einsparpotentiale beim Kauf eines neuen LKW

Macht es Sinn, einen neuen LKW zu kaufen oder reicht ein Gebrauchter? Vor dieser Frage steht ein Spediteur immer wieder. Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es kaum. Denn es gibt sowohl Gründe für den Neukauf als auch für den Kauf eines gebrauchten LKW.

Geht es um die Wirtschaftlichkeit, dann liegt der Vorteil klar bei einem Neufahrzeug. Hier macht sich die stetige Weiterentwicklung bemerkbar, denn die neuesten Modelle brauchen mit der Euro 6 Norm gegenüber LKWs mit der Euro 5 Norm bis zu 5% weniger Diesel. Gründe für die verbesserte Effizienz sind eine bessere Aerodynamik, bessere Motoren und Fahrwerke. Zudem wird jetzt in Teilen der Bundesrepublik über ein Fahrverbot für Fahrzeuge diskutiert, welche nicht der Abgasnorm Euro 6 entsprechen.

Die Ersparnisse werden anhand eines Rechenbeispiels deutlich: Bei einer Fahrleistung von 200.000 Kilometern im Jahr und einem Verbrauch von 40 Litern auf 100 Kilometern, verbraucht der alte LKW 80.000 Liter Diesel, bei einem Dieselpreis von 1,10 Euro pro Liter (Stand März 2017) entstehen hier Kosten von 88.000 Euro. Der neue LKW verbraucht hingegen 5% weniger Diesel, somit 4000 Liter weniger pro Jahr, dies macht eine Ersparnis von 4.400 Euro. Bei 10 LKW wären das hier bereits 44.000 Euro.

Neben der Effizienz spielt auch die deutlich bessere Sicherheitstechnik der neuen LKWs eine wichtige Rolle: LKW-Notbremsassistent, der Assistent für Personenerkennung, das Pre-Safe-System und der Spurhalteassistent sind sehr gute Gründe für den Kauf eines Neuen.

Doch können sich gerade kleinere Spediteure die Investitionen für einen kompletten Sattelzug nicht immer leisten. Aber auch gebrauchte LKWs haben einen Vorteil, denn die Wertminderung ist in den ersten 2 Jahren am größten, so dass man bei 1-2 Jahre alten Modellen im Prinzip mehr für sein Geld bekommt. Trotzdem sollten Sie einen gebrauchten LKW vorab von einem Fachmann untersuchen lassen, um das Risiko von versteckten Mängeln auszuschließen.

Fazit: Der Kauf eines neuen LKW lohnt sich besonders für große Speditionen mit einem großen Fuhrpark. Alleine durch die Kraftstoffersparnis lassen sich hier im Jahr etliche Euro einsparen.

Sparen Sie nicht nur beim Kraftstoff, sondern auch bei der Versicherung für Ihren LKW

Ein stimmiges und individuell zugeschnittenes Versicherungskonzept erhalten Spediteure und LKW-Fahrer von der FVO Versicherungsmakler GmbH & Co KG – erreichbar unter www.versicherung-lkw.de. Durch speziell ausgehandelte Rahmenverträge kann das unabhängige Versicherungsmaklerunternehmen günstige Sonderkonditionen anbieten und so optimale Lösungen aus Preis und Leistung erzielen.

LKWs: Einhaltung von Lenkzeiten und Ruhezeiten durch digitale Fahrtenschreiber

Wer als LKW-Fahrer auf Deutschlands Straßen unterwegs ist, hat einen anstrengenden Beruf. Denn der Transport von Waren bedeutet wesentlich mehr, als den ganzen Tag bequem hinter dem Lenkrad zu sitzen. Jede Sekunde wird hohe Konzentration verlangt. Das ist gerade nach Stunden eintöniger Fahrt über die Autobahn eine echte Herausforderung.
Um die Sicherheit von LKW-Fahrern zu erhöhen, schreibt der Gesetzgeber daher Fahrt- und Ruhezeiten für Fahrer von Fahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 t im gewerblichen Güter- oder Personenverkehr vor. In Deutschland gelten die Lenk- und Ruhezeiten bereits für Fahrzeuge ab 2,8 t (vgl. Fahrpersonalverordnung).

Lenk- und Ruhezeiten – Die wichtigsten Regeln:

  • Die Tageslenkzeit beträgt max. 9 Stunden, zweimal pro Woche darf sie auf 10 Stunden verlängert werden.
  • Ohne Fahrtunterbrechung darf die Lenkzeit 4,5 Stunden nicht überschreiten. Danach muss der Fahrer eine Pause von mindestens 45 Minuten einlegen.
  • Die Wochenlenkzeit beträgt max. 56 Stunden und max. 90 Stunden in 2 aufeinanderfolgenden Wochen.
  • Die regelmäßige tägliche Ruhezeit beträgt mindestens 11 Stunden.

Mit „intelligenten“ Fahrtenschreibern sollen die vorgeschriebenen Fahrt- und Ruhezeiten besser durchgesetzt werden. Im Mai 2013 hat der Ministerrat in Brüssel entschieden, die Regelungen zum digitalen Fahrtenschreiber zu ändern. Anfang 2014 wurden diese Neuerung vom Europäischen Parlament angenommen.

Neue Funktionen für Tachografen
Nach den neuen Regeln sollen neue Fahrzeuge über 2,8 Tonnen innerhalb von drei Jahren mit intelligenten Fahrtenschreibern ausgestattet werden. Nach 15 Jahren müssen alle gewerblich genutzten Fahrzeuge über die neuen Fahrtenschreiber verfügen und spätestens 2019 müssen alle neu installierten Tachografen über die in der Verordnung festgelegten Funktionen verfügen. Dazu gehört beispielsweise die Früherkennung von Manipulationen oder Missbrauch.

Die neuen Regeln helfen, Unfälle durch Übermüdung zu vermeiden. Aber natürlich kann auch gut ausgeschlafenen Fahrern etwas passieren. Hat man die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten eingehalten, werden eventuelle Schäden in der Regel von der LKW-Versicherung übernommen. Ein stimmiges Versicherungskonzept erhalten LKW-Fahrer von der FVO Versicherungsmakler GmbH & Co KG – erreichbar unter www.versicherung-lkw.de. Durch speziell ausgehandelte Rahmenverträge erhalten Kunden Sonderkonditionen und erzielen somit optimale Lösungen aus Preis und Leistung.

LKW Versicherung: Worauf man achten sollte, um Geld zu sparen.

Im Versicherungsbereich LKW ist es nicht einfach sich zurecht zu finden und die richtigen Versicherungen zu wählen. Wie für Kfz auch, existieren Teil- und Vollkaskoversicherungen, jeweils mit und ohne Selbstbeteiligung und eine Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Insassen und die Ladung des LKWs müssen nochmals extra versichert werden.

LKW-Versicherung beim Fahren im Ausland
Bei der Nutzung von LKWs gibt es eine Vielzahl an möglichen Schäden, welche schnell zu einer finanziellen Belastung führen können. Vor allem wenn der LKW viel im Ausland gefahren wird, ist zu einer Kaskoversicherung zu raten. Denn die Haftpflichtversicherung zahlt im Ausland i.d.R. oft sehr viel weniger als in Deutschland. Nach Möglichkeit sollten hohe Deckungssummen vereinbart werden. Im Schadensfall im Ausland kann die Internationale Versicherungskarte (IVK) – umgangssprachlich auch „Grüne Karte“ genannt – hilfreich sein. Auf ihr finden sich sämtliche Informationen, die bei der Regulierung eines Schadenfalles erforderlich sind.

Wie errechnet sich die Versicherungsprämie?
Die Versicherungsprämie errechnet sich bei der LKW-Versicherung nicht nach Typenklassen, wie das aus der PKW-Versicherung bekannt ist. Entscheidend für den zu zahlenden Beitrag ist die Leistung (Kilowatt oder Nutzlast). Ein weiteres Kriterium ist die Art der transportierten Ware. Handelt es sich um einen gewerblichen Güterverkehr oder wird Gefahrgut transportiert? Außerdem spielt die Art der Nutzung des Fahrzeugs eine Rolle, d.h. ob der LKW im Nahverkehr oder im Fernverkehr eingesetzt wird. Jedoch wird die Definition von Nah- und Fernverkehr von den Versicherungsgesellschaften nicht ganz einheitlich verwendet. Bei den meisten Versicherern gilt als Nahverkehr jedoch ein Radius von 50 km im Umkreis des Firmenstandortes. Doch es existieren auch Angebote, die einen Radius bis zu 150 km als Nahverkehr einstufen. In manchen Fällen wird auch ein gelegentlicher Gebrauch des LKWs im Fernverkehr akzeptiert. Falls der zu versichernde LKW überwiegend im Umkreis von 100 bis 150 km eingesetzt werden soll, kann es daher zu signifikanten Unterschieden in der Höhe der Prämie kommen!

Weitere Versicherungen für LKW
Mit der Teil-, Vollkasko oder Haftpflicht ist jedoch lediglich das Fahrzeug selbst versichert. Eine Insassenversicherung versichert den Fahrer des LKW sowie mitfahrende Personen im Falle eines Unfalles. Extra versichert werden muss auch die Ladung des LKWs. Sie kann bei einem Unfall beschädigt oder gar vernichtet werden und der Ersatz kostet u.U. viel Geld. Der Schaden an normaler Ware wird durch eine sog. Transportversicherung ersetzt. Werden Gefahrgüter transportiert, ist eine Gefahrgutversicherung notwendig, die auch das Austreten von Gefahrgut absichert.
Wer mehr als drei LKWs besitzt, ist mit einer Fuhrparkversicherung gut beraten. Mit ihr werden alle zu versichernden LKWs im Paket versichert. Dies spart im Gegensatz zu einzelnen Versicherungen bis zu 50 %.

Individuell zugeschnittenes LKW-Versicherungskonzept
Eine LKW-Versicherung ist demnach eine äußerst individuelle Angelegenheit, die perfekt auf die Gegebenheiten des Halters zugeschnitten sein muss. Ein stimmiges und individuell zugeschnittenes Versicherungskonzept erhalten Firmeninhaber und LKW-Fahrer von der FVO Versicherungsmakler GmbH & Co KG – erreichbar unter www.versicherung-lkw.de. Durch speziell ausgehandelte Rahmenverträge kann das unabhängige Versicherungsmaklerunternehmen zudem günstige Sonderkonditionen anbieten und so optimale Lösungen aus Preis und Leistung erzielen.